Chronik


2026

Doppel-Hobby mit weißer Weste: Glems lässt Bempflingen nur die Anreise

Es gibt im Tennis diese Tage, da läuft es einfach. Nicht unbedingt elegant im Sinne von Wimbledon, Erdbeeren und weißem Kragen – eher so: Schläger eingepackt, Schuhe geschnürt, Gegner begrüßt, viermal gewonnen, fertig. Gegen den TC Bempflingen erwischte unsere Herren-Doppel-Truppe genau so einen Nachmittag. Endstand 4:0. Sätze 8:0. Spiele 50:24. Viel klarer kann man einen Spielbericht eigentlich nicht schreiben, aber wir wollen ja nicht gleich nach drei Zeilen Feierabend machen.

Hannes "Lulatsch" König und Oli "Duracell-Häschen" Klose eröffneten mit einem stabilen 6:3, 6:3. Kein großes Drama, keine Herztabletten, einfach seriöse Handwerksarbeit mit gelber Filzkugel. Danach machten Tobias "Netzgott" Kümmerle und Timo "Klapp-Rückhand" Reusch mit einem 6:1, 6:1 kurzen Prozess. Das war weniger Match als freundliche Erinnerung daran, dass man in Glems im Hobbybereich gelegentlich sehr effizient punkten kann.

Im dritten Doppel wurde es dann kurzzeitig gefährlich für den Blutdruck des Pressewarts: Oli und Tobi mussten im ersten Satz in den Tiebreak. Oli braucht das natürlich wenigstens 1 mal am Matchtag. Der Spannungskurve tat's aber auch gut! Nach dem 7:6 war der Knoten aber durch, Satz zwei ging mit 6:2 nach Glems.

Den Deckel machten Timo und Eberhard "Hop oder Top" Kümmerle drauf. Beim 6:3, 7:5 wurde es am Ende noch einmal etwas knusprig, aber nicht so knusprig, dass man ernsthaft nervös werden musste. Zumindest behaupten wir das rückblickend.

Unterm Strich steht ein blitzsauberer 4:0-Heimsieg gegen Bempflingen. Vier Doppel, vier Punkte, kein Satzverlust. Manchmal ist Hobbytennis eben doch einfacher, als es unsere Knie am nächsten Morgen erzählen.


Die Hobby-Herren servieren Neuhausen ab – mit kleinem Schönheitsfehler im Tiebreak-Keller

Es gibt Spieltage, da kommt man auf die Anlage, schaut einmal kurz über die Plätze und denkt: Heute könnte was gehen. Und dann gibt es Spieltage, da geht tatsächlich was – was im Hobbytennis bekanntlich nicht immer dasselbe ist. Gegen den TC Neuhausen aus Fildern erwischten unsere Herren jedenfalls einen dieser erfreulich seltenen Nachmittage, an denen Schläger, Beine und Ergebnisdienst halbwegs dieselbe Sprache sprachen.

Oli Klose startete mit 6:4, 6:1 erfreulich unromantisch: kein Drama, keine Oper, einfach Punkt für Glems. Tim Sailer stand zwar bemerkenswert entspannt auf dem Platz, um dann hastig loszuspurten und in letzter Sekunde den Ball zu holen, aber brillierte mit einem sehr humorlosen 6:2, 6:1. Unser Neuzugang Jan Ketelhut fand das offenbar sympathisch, überzeugte vollkommen und legte mit einem extrem kontrollierten 6:0, 6:3 nach. Wir erkennen langsam ein Muster bei unseren Debutanten: Wir brauchen mehr davon, die gewinnen immer!

Nur Hannes König wollte dem Berichteschreiber noch etwas Material liefern. Nach einem hart umkämpften 6:4 und einem sehnigen 1:6 ging es in den Match-Tie-break – diese kleine Lotterie mit Tennisschläger, bei der der Puls schneller steigt als die Fehlerquote sinkt. Am Ende ging das Ding mit 8:10 weg. Ärgerlich, aber für die Dramaturgie natürlich Gold wert.

Mit 3:1 nach den Einzeln war die Richtung trotzdem klar. In den Doppeln wurde dann nicht mehr diskutiert, sondern aufgeräumt: Jochen Harter und Eberhard Kümmerle gewannen souverän mit 6:0, 6:1. Samuel Sailer und Daniel Gönninger mussten zwar etwas mehr ackern, konnten aber durch konzentriertes Spiel ein starkes 6:4, 6:3 erkämpfen.

Endstand: 5:1 für Glems, 11:2 Sätze, 67:30 Spiele. Ein Nachmittag also, an dem ausnahmsweise mal nicht der Konjunktiv gewann, sondern wir.

Und zur Belohnung ließen wir den tollen Tag beim Sportheim Braike ausklingen! 


Herren Doppelrunde gegen Uhingen: Hitzeschlacht mit Fotofinish

An einem sehr heißen Donnerstag empfingen wir den TC Uhingen. Eigentlich viel zu heiß fürs Tennisspielen. Aber wir Glemser waren eben auch heiß – und zwar auf den ersten Heimsieg!

Daniel und Jochen stiegen als erstes in die Sauna! Daniel erlief erwartungsgemäß jeden Ball, nur um ihn dann öfters ins Aus zu zimmern. Jochen laborierte an seiner sonst so konstanten Netzform – als sei sie im Glutofen von Glems einfach weggeschmolzen. Eine schmerzhafte erste Niederlage (2:6, 1:6).

Die Kohlen mussten also von Eberhard und Alf aus dem Feuer geholt werden! Die beiden kämpften, grunzten und schnaubten sich im ersten Satz in den Tiebreak, nur um dort kollektiv einzubrechen. Diese Schwächephase hielt bis tief in den zweiten Satz. Beim Stand von 4:5 hatten sie den Ausgleich eigentlich schon auf dem Schläger, verballerten ihn aber auf bemerkenswert unspektakuläre Weise (6:7, 4:6).

Puh, 0:2 nach Matches. Zeit für die Aufholjagd! Das Vater-Sohn-Gespann Gotthilf und Sascha traten an. Das Spiel begann fahrig: Gotthilf haderte mit seinem Ballwurf, als säße er in einer Achterbahn, während Saschas Vorhand exakt das Gegenteil von dem tat, was sein Gehirn vorgab. Dank Saschas komischen Aufschlägen und Gotthilfs unberechenbarem Netzspiel bibberten sich die beiden am Ende aber zu einem Arbeitssieg (6:3, 6:4).

Derweil boten sich Alf und Jochen heldenhaft für eine zweite Hitzeschicht an. Nach zähem Ringen ging Satz 1 im Tiebreak an Glems! Der Bann war gebrochen. Mit kühlem Kopf tüteten sie auch Satz 2 ein (7:6, 6:1).

2:2 also nach Matches. Es musste gerechnet werden. Keine typische Stärke von Glems. Nach mehreren akribischen Überprüfungsrunden stand fest: Wir hatten exakt um ein mickriges Spiel verloren (38:39).

Zum Glück hatten wir alle einen leichten Hitzeschlag, sodass der akute Frust im kollektiven Delirium unterging.

Bei Wurstsalat und isotonischen Kaltgetränken feierten wir den Abend trotzdem gebührend mit den gutgelaunten Uhingern.


Herren Doppelrunde in Wendlingen: Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen

Timo, Alf, Eberhard und Jochen hatten Großes vor in Wendlingen. Sie wussten, dass das kein einfacher Ritt wird. Sie hatten sogar den gesamten Verein per Livestream an Bord zur moralischen Unterstützung.

Und doch kommt manchmal alles anders als geplant. Wie im echten Leben.

Timo und Jochen formierten das erste Doppel. Während Timo immer konstanter spielt, hatte Jochen seinen erratischen Tag. Im ersten Satz konnten sie noch dagegen halten, im zweiten brachen sie leider komplett ein (6:4, 6:1).

Dreamteam Alf und Eberhard hatten vor, ihrem Ruf Taten folgen zu lassen. Vielleicht waren sie zu verbissen - oder zu locker - aber das hat leider nicht geklappt (6:2, 6:1).

Jetzt realisierten unsere Glemser endlich, dass sie sich anstrengen müssen. Also kurzerhand neu formiert und mit frischem Elan an die Arbeit!

Eberhard und Jochen starteten konzentriert und kämpferisch, sodass sie den ersten Satz knapp holten, brachen im zweiten Satz dann komplett ein (oder wollten sich strategisch für den Endspurt schonen?), um dann fulminant im Match-Tiebreak nochmal einen drauf zu kriegen (5:7, 6:1, 10:6). Schade, aber wir sahen Lichtblicke.

Timo und Alf taten nun absolut alles, um die Ehre von Glems zu retten. Sie rannten, schaufelten und wühlten, als ob es kein morgen geben würde. Im ersten Satz noch grade über die Ziellinie geschoben, wurde es im zweiten noch enger. Im Tiebreak wurde das einzige Match des Tages für Glems geholt! (4:6,6:7)

Man kennt es vom Tennis: Tage, an denen es einfach nicht läuft. Um es mit Tims Worten zu sagen: Dann muss man halt beißen. Wir sehen das als Lernchance :).

Vielen Dank an die immer tollen Gastgeber aus Wendlingen!


Historischer Mixed-Auftakt: Glemser Tennis-Invasion in Kuchen!

Man musste die Chroniken des TSV Glems sehr weit entstauben, um das letzte offizielle Mixed-Match der Vereinsgeschichte zu finden. Doch im Juni war es endlich so weit: Die neu formierte Mixed Hobby-Staffel reiste zum geschichtsträchtigen Auswärtsspiel nach Kuchen – und brachte den Gastgebern ein sportliches Rezept mit, das diesen gar nicht mundete. Mit einem fulminanten und völlig makellosen 4:0-Gesamtsieg kehrte das Glemser Bataillon zurück. 

Den Grundstein für den Erfolg legte die bärenstarke Damen-Power, allen voran Debütantin Annika Maisch. Völlig unbeeindruckt von der Kulisse zauberte sie bei ihrer Premiere auf dem Platz Großes hervor. Gemeinsam mit Jochen Harter harmonierte sie prächtig: Während Jochen gewohnt routiniert den Ball durch die Gegend fuchtelte, überzeugte Annika mit sensationeller Spielfreude. Das Resultat war ein schnörkelloses 1:6, 2:6. 

Die Stark-Schwestern machten ihrem Namen alle Ehre. Alexandra Stark fegte an der Seite von Oli Klose im Wirbelwind-Modus über den Platz – lange Bälle, pure Geduld und brutale Effizienz führten zu einem klaren 4:6, 1:6. Erfahrungsgemäß ist es im Tennis selten eine gute Idee, als Paar ein Mixed zu spielen. Aber Oli ist kein Freund von alteingesessenen Glaubenssätzen. Er schnappte sich Katharina und machte das Familienglück perfekt: Sie und Oli (der im Dauereinsatz die Knochen hinhielt) zerlegten die gegnerische Defensive im Rekordtempo mit 3:6, 3:6. Im vierten Doppel holte sich Alexandra Stark mit Xaver Haug noch die physische Präsenz des Steinbeißers von der Unendlichen Geschichte dazu. Wie ein Steinschlag überrollten sie die Gegner mit einem überzeugenden 0:6, 1:6. 

Fazit: Ein historischer Tag, makellose Debüts und eine ungeschlagene Mixed-Truppe! Kuchen war definitiv eine Reise wert – danke an die fairen Gastgeber! 


Tiebreak Turnier Wendlingen

Die Doppel

An Fronleichnam steht traditionell das Tiebreak Turnier in Wendlingen an. Alle Bezirke in Württemberg dürfen mitmachen. Hier werden im Herrendoppel, Damendoppel und Mixed nur Tiebreaks gespielt, also zählt jeder Punkt überproportional viel. Man darf sich keine Konzentrationsschwäche leisten. Und wer uns Glemser kennt, weiß, dass wir am besten spielen,

wenn wir gar nix denken. Um diese kognitive Leere auszugleichen, traten wir stattdessen einfach mit Masse an.

Im Herrendoppel traten Oli mit Sascha, Jochen mit Alf und Xaver mit zugelostem Kai an. Sogar quasi ein Damendoppel stellten wir mit Kathi und Alex (wenn wir sie nicht per Copy & Paste angemeldet hätten). Für Oli/Sascha begann die Gruppenrunde entspannt - zu entspannt, wie es sich im letzten Gruppenspiel herausstellte. Aber egal, man war weiter. Alf/Jochen wurschtelten sich auch gemächlich durch. Xaver stellte fest, dass er den läuferisch aktiven Part des Herrendoppels aus Prinzip nicht annehmen wollte und sparte sich seine Spritzigkeit fürs Mixed auf. Alex und Kathi hatten beim Damendoppel leider Pech mit einer richtig starken Gruppe und setzten dann ihren Fokus ebenfalls aufs Mixed.

Die Achtelfinale standen an. Oli und Sascha trafen wieder mal auf starke Beurener und zogen wieder mal den Kürzeren. Ähnlich erging es auch Alf und Jochen. Uiuiui, wir waren schon mal besser. Nun denn, coole Sache, Zeit für ein Bier bis zum Mixed, während man entspannt die Finale der Damen und Herren verfolgte.

 

Die Mixed

Beim Mixed klotzen wir dann aber richtig ran: Wir stellten ein Evergreen (Oli und Rebecca), ein Comeback nach 3 Jahren (Sascha und Antje), ein Dreamteam (Jochen und Nici), ein dynamisches Duo (Alf und Kathi) und ein wildes Power-Couple (Xaver und Simone). Alex fand nach einiger Verwirrung und peinlicher Momente ebenso einen spontanen und starken Partner.

Alle schafften es irgendwie durch die Gruppenspiele. Antje und Sascha hoppelten fröhlich ins Achtelfinale, stellten dann aber traurig fest, dass sie Alex und Fabian raushauen mussten. Simone und Xaver kämpften wie Pandabären, aber irgendwann war Schluss. Alf und Kathi wirbelten und wuselten sich schlussendlich raus.

Im Viertelfinale hoppelten Antje und Sascha erfolgreich weiter. Auf dem anderen Platz standen sich derweil unglücklicherweise Jochen und Oli gegenüber. Bei den beiden weiß jeder, dass sie sich ohne Match-Tiebreak nicht zufrieden geben. Und so kam es zum dramatischen Rausschmiss von Oli und Rebecca durch Jochen und Nici. Als Antje und Sascha dann erfuhren, dass sie im Halbfinale gegen Nici und Jochen ran sollten, hoppelten sie auf einmal nicht mehr. Das lag allerdings am einsetzenden Regen, der Kälte und den schlechten Sichtverhältnissen.

So entschlossen sich die verbliebenen 4 Paarungen dazu, die Platzierungen im gemütlichen Vereinsheim auszulosen. Zwar hatte Wendlingen nicht so ein ausgeklügeltes Auslosungssystem wie Alf, aber so erhaschten Jochen und Nici den 2. und Sascha und Antje den 4. Platz!

Vielen Dank an Wendlingen und alle Paarungen!


Hobby Staffel Herren-Doppel gegen Reutlingen

Tennis ist ein mental immens herausfordernder Sport. Meist kämpft man mehr gegen sich selbst als gegen den Gegner. Und im Breitensport, im Hobby Bereich, ist das umso ausgeprägter, da wir ja grundsätzlich gar nicht wirklich wissen, wo der Ball aufkommen wird, nachdem wir ihn geschlagen haben. Deswegen geht es normalerweise im Hobbytennis recht entspannt zu. Da geht es oft mehr um den Spaß am Spiel und weniger um den sportlichen Ehrgeiz.

In unserem ersten Heimspiel gegen den FC Reutlingen starteten Oli und Jochen als erstes Doppel. Bei den beiden wundert es keinen, dass sie auf jeden Fall einen Matchtiebreak spielen wollten. Und das taten sie erfolgreich! (6:3,4:6,10:6)

Dann schickten sich Klaus und Timo an, die Reutlinger aufzumischen. Der Routinier, der diese Saison zum ersten Mal auf dem Platz stand und der ambitionierte Newcomer lieferten sich ein sehenswertes Duell mit den Gegnern, konnten aber eine Niederlage nicht verhindern. (3:6,1:6)

Timo war noch spritzig genug, dass er sofort nochmal mit Jochen in den Ring trat. Ein enges Match entwickelte sich, was im Matchtiebreak entschieden werden musste - leider zum Nachteil von Glems. (3:6,6:4,5:10)

Dreamteam Alf und Eberhard waren nun an der Reihe, unsere Mannschaftsführer zumindest noch zum Rechnen zu zwingen. Doch schon im ersten Satz stellte die eigenwillige Zählweise des Tennissports alle Beteiligten vor kalkulatorische Herausforderungen. Stand es nun so oder so? Wer diskutiert schon nicht gern. Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen. Nichtsdestotrotz holte Glems Satz 1. Satz 2 verlief dann aber nicht in Glemser Gunst. Also stand der allseits beliebte Matchtiebreak an. Aber zuvor gab es aus irgendeinem Grund nochmal Diskussionsbedarf zum ersten Satz. Alf hatte auf diese Form der sportlichen Debatte offenbar jedoch wenig Lust. Kurzerhand brach er das Spiel ab und verabschiedete sich. War das konsequent oder launisch? Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen.

Gerüchten zufolge planten hier die 2 Zuschauer gerade einen Platzsturm

Das letzte was der Gegner sieht bevor Glems punktet


Neuffener 90+ Turnier: Glemser früh wach, früh müde, aber nie langweilig

Beim 90+ Turnier in Neuffen mussten die Doppelpartner zusammen mindestens 90 Jahre auf die Waage bringen – und die Glemser nahmen die Aufgabe mit der gewohnten Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und gepflegter Lässigkeit an. Für TSV Glems gingen an den Start: Oli mit Antje, Sascha mit Steffi sowie Jochen mit Steffie – mit e am Schluss, versteht sich.

Am ersten Tag starteten alle in unterschiedlichen Gruppen. Die Gruppenspiele verliefen cool, sowohl temperaturtechnisch (gefühlter Start bei 6 Grad), als auch aus spielerischer Sicht für die Glemser. Wir konnten uns überraschend überzeugend durch unsere Gruppen wursteln. Sogar der Gruppensieg war für alle drin. Dann kam das Achtelfinale. Jochen und Sascha kamen hier noch gut durch, Oli zog allerdings gegen die starken Neuffener Lokalmatadoren knapp den Kürzeren (aber natürlich mit Tiebreak!).

Doch viele Spiele an dem Tag waren höchstspannend, so dass zeitweise sogar die Zuschauerbänke zu dampfen begannen.

Am zweiten Tag lebten sich Oli und Antje in der Nebenrunde weiter aus, während Jochen im Viertelfinale die Chance bekam, Glemser Ehre zu rächen: Er durfte gegen genau jene Neuffener antreten, die Oli am Vortag gestoppt hatten. Gemeinsam mit Steffie wurde alles versucht, gewendet und kurz diskutiert – am Ende waren die Gastgeber aber schlicht zu stark. Parallel dazu lieferten sich Sascha und Steffi auf dem Center Court einen harten Schlagabtausch mit kräftigen Beurenern. Auch hier reichte es am Ende nicht zum Sieg. Die Glemser schauten sich verdutzt an, bestellten ein Bier und freuten sich auf die Nebenrunde.

Hier tobten wir uns nochmal richtig aus, verloren unsäglich, machten aber grandiose letzte Fehler! Das musste gebührlich gefeiert werden! Und das kann man beim Neuffener Turnier extrem gut. Hier stimmt die Atmosphäre, die Gesellschaft und die Verpflegung! Danke Neuffen!


Glems eröffnet die Saison in Nellingen mit einem Arbeitssieg

Am 2.5.2026 irrten unsere Hobby-Krieger nach Nellingen. Dort standen wir dann überraschend der geballten Kraft der Gen Z gegenüber - und dann auch noch Fußballer....Klassisches Tauziehen zwischen körperlicher Fitness und Erfahrung also.

 

Die Einzel:

1: Sascha bekam direkt einen Gegner, der den hartnäckigen Stil pflegte, den Sascha überhaupt nicht leiden mag. Nun denn, musste er halt arbeiten - und zitterte sich zum Sieg! (3:6, 3:6)

2: Tim, unser nie aufgebender Raclettebezwinger, lieferte sich ein Spektakel aus Wuseln, Rennen und Rutschen. Sein Gegner hielt dagegen wie eine Betonwand, doch Tim grub den Platz weiter um, bis der Gegner im Tiebreak aufgab. (2:6, 6:7)

3: Oli, der König des Laufspiels, schaufelte was das Zeug hielt und versuchte sehnlichst, seinen geliebten Match-Tiebreak herbeizuführen. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm. (7:5, 6:4)

4: Und dann kam Hannes. Selten hat ein Debütant eine solch souveräne Vorstellung hingelegt. Gefahrlos und kontrolliert fuhr er seinen Sieg ein. (1:6, 0:6)

 

Die Doppel:
Tim und Sascha frönten schon freudig dem Hydrierprozess, als sie Zeugen eines besonderen Dramas wurden.
Im Doppel 2 formierte sich Hannes am Netz wie der Koloss von Rhodos, während Oli den Hermes mimte. Doch die Nellinger kannten die griechischen Sagen gar nicht, ließen einfach nicht locker und gewannen. (6:3, 6:4)
Im Doppel 1 begannen die noch spritzigen Jochen und Xaver etwas fahrig. Während Jochen sich noch ins Spiel tasten musste, entdeckte Xaver spontan seine Konzentrationsfähigkeit und erstaunte mit konstantem Spiel ohne dem Schnibbelwahn zu verfallen. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich vor und holten den Gesamtsieg! (5:7, 3:6)

 

Ein hart erkämpfter Auftaktsieg auf fremdem Boden. So kann's weiter gehen.
Dank an Nellingen für die Gastfreundschaft!


Tennisabteilung goes Porsche Tennis Grand Prix!

Da wir dieses Jahr seit Dekaden wieder eine Mixedrunde spielen werden, wollten wir mal sehen, wo denn das aktuelle Frauentennis leistungstechnisch so steht. Kurzerhand haben wir unseren AK Roadtrip reaktiviert und fuhren nach Stuttgart zum Porsche Tennis Grand Prix.

Bevor Tim, Xaver und Sascha dort jedoch unangemessen auffallen konnten, erklärte sich Gotthilf zum Glück bereit, den Aufpasser zu spielen. 

Porsche-Gewinnzahlen und zu sehende Tennisqualität — zusammenhängen tut da nix, aber das wussten wir vorher ja auch nicht. Da donnerten Aufschläge rein, als hätte jemand die Ballmaschine auf "Abriss" gestellt. Bälle wurden verkloppt, als wären wir Zeugen einer Barschlägerei, und hin und wieder streute sich ein Schuss Finesse ein, bei dem sich selbst der Filzball zärtlich gestreichelt fühlte.

Die vier Glemser kamen aus dem Staunen gar nicht heraus - manch einem klappte die Kinnlade sogar so weit herunter, dass der Senf der Cayenne-Wurst sich auf dem Pulli verteilte. 

Aber wir waren ja nicht nur zum Spaß dort: Insgesamt    vier    Viertelfinale    wurden    mit    dem    Glemser    Profi-Auge    seziert,    um    Impulse    für    die    kommende    Saison zu sammeln. Jetzt muss nur noch der Transfer ins Hobbytennis klappen :P.


2025

Glemser Achterbahnfahrt beim Masters Turnier in Leinfelden

Zwei Glemser Doppel-Teams fuhren zum Masters Turnier nach Leinfelden. Das Turnier aller Turniere, die Besten der Besten, aller Bezirke! Die Reise wurde jedoch zu einer Odyssee voller Wendungen, mentaler Kernschmelzen und glorreicher Wiederauferstehungen.

Jochen und Alf starteten in der Hitze langsam, spielten erratisch und bekamen sofort die Quittung - erste Niederlage. Beim nächsten Mal wird’s besser, sagten sie sich. Und zur Überraschung aller, machten sie trotzdem genau dasselbe. Wie Einstein schon sagte (zumindest behaupten viele das): „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Ja, unser Dreamteam war dem Wahnsinn nahe, als auch das nächste Gruppenspiel in der Niederlage endete. So landeten sie klammheimlich in der Nebenrunde.

Derweil boten Oli Klose und Lennard ein Schauspiel der Extreme. Sie wuselten über den Platz, als sei er mit glühenden Kohlen ausgelegt, doch  die Energie war unkontrolliert. Oli kämpfte mit seiner Schulter, während Lennard so viel Kraft für beide hatte, dass einige seiner Bälle vermutlich noch immer in der Erdumlaufbahn kreisen. Nach einer Auftaktniederlage besannen sie sich auf die Hobby-Tennis-Weisheit „Play smart, not hard“ und holten gegen einen kompatibleren Gegner den ersten Sieg. Im entscheidenden Gruppenspiel ging es um alles: Sie kniffen die Arschbacken zusammen, drückten die Brust voller Selbstvertrauen heraus und blickten fokussiert nach vorn – nur um manchmal völlig perplex danebenzustehen, als der Ball unbemerkt neben ihnen ins Feld plumpste. Die Niederlage besiegelte das vorläufige Aus. Doch dann die Wendung des Schicksals: Die Gruppe war so ausgeglichen, dass sie als Lucky Loser ein Entscheidungsspiel bekamen. Oli hatte zwar mal wieder schon geduscht, aber diesmal bissen sie! Sieg und weiter!

Der Tag endete versöhnlich bei einem gemeinsamen Essen im vorzüglichen Restaurant des TC Leinfelden.

Am zweiten Tag, bei weit angenehmerem Tenniswetter, ereignete sich direkt eine wundersame Metamorphose. Obwohl Alf morgens noch rotzte, was die Nebenhöhlen hergaben, und Jochen am Vorabend noch seinen Schläger zersägen wollte, spielten sie wie ausgewechselt. Plötzlich lief es konstant, schlau und entspannt. Die wiederentdeckte Lust am Siegen trug sie souverän bis ins Nebenrunden-Finale, wo sie sich nach einem verdienten Warte-Bierchen einem cleveren Vater-Sohn-Gespann geschlagen geben mussten. Der Vize-Nebenrundentitel war der Lohn für eine unglaubliche Moral!

Lennard und Oli beschäftigten sich derweil im Viertelfinale mit unseren guten Bekannten aus Kappis - Bernd und Oli. Ein dramatisch schneller Verlust des ersten Satzes hätte jeden geschockt - nur unsere Jungs nicht. Als sei es das normalste der Welt kämpften sie sich in den zweiten Satz hinein und errangen ihn gerade so. Der bei unserem Oli immer beliebte Match-Tie-break musste es richten. Und das tat er auch! Sie standen im Halbfinale! Hier trafen sie dann aber auf mächtige Gegner, einer Lang und Linkshänder, einer ein Cyborg mit bionischem Knie. Wirklich wuchtige aber auch konstante Schläge kamen unseren Jungs entgegen. Manchmal hielten sie souverän dagegen - aber meistens halt irgendwie nicht. Trotz toller Ballwechsel lügt am Ende die Statistik nicht - so mussten sie leider die Gegner ins Finale ziehen lassen. Beim Spiel um Platz 3 sah es zunächst gut aus, doch irgendwie war da dann schon der Wurm drin. Leider konnten sie nicht mehr zu ihrem Spiel finden. Trotzdem ein starker 4. Platz für Glems im Kessler Masters Turnier 2025!

Ein riesiges Dankeschön an den TC Leinfelden für die astreine Organisation. Masters Turniere sind immer was besonderes!


Das Tennis Bier-Pong Turnier 2025: In Glems bebt es auf den Tennisplätzen!

Liebe Tennisfreunde, durstige Athleten und sonstige Schaulustige, was letztes Jahr als ambitioniertes Experiment begann, ist dieses Jahr zur ausgewachsenen Völkerwanderung eskaliert. Unser zweites Tennis-Bier-Pong-Turnier sprengte alle Dimensionen. Ganze 28 (!) Zweierteams, also 56 hochmotivierte Wurf-Spezialisten, pilgerten bei absolutem Kaiserwetter auf unsere Anlage. Mit geschätzten 200 Menschen auf und neben den Plätzen und einem Durchlauf von 300 Litern Gerstensaft erreichten wir eine Bevölkerungsdichte, die man sonst nur auf dem Münchner Oktoberfest erwartet.

In vier monumentalen 7er-Gruppen startete das Spektakel. Das Teilnehmerfeld war ein Kaleidoskop der Ambitionen: Die einen verbissen, als ginge es um die ATP-Weltrangliste. Die anderen fokussiert, wieder andere bereits merklich schwankend und die übernächsten einfach nur lachend. Es war der magische Ort, an dem sich sportlicher Ehrgeiz mit Hopfen-induzierter Gelassenheit traf. Die Wurftechniken reichten vom filigranen Topspin-Lob bis zum unkontrollierten Katapult-Schuss – mal mehr, mal minder erfolgreich. Manch einer musste zum Ende der Gruppenphase sogar schon "verletzungsbedingt" aufgeben - aber keine Sorge, ca. 1 Tag später sollte die Genesung schon recht fortgeschritten sein :).

Nachdem die Spreu vom Weizen (oder der Schaum vom Bier?) getrennt war, zogen die besten zwei Teams jeder Gruppe weiter. Das Leistungsgefälle verdichtete sich dramatisch. Die Luft im Viertelfinale wurde dünner, der Bierpegel höher, und die ersten nervenzerreißenden Sudden-Death-Duelle forderten ihre mentalen Opfer. Doch was nun geschah, hätte sich niemand in den kühnsten Träumen ausmalen können!

Das Tennis Bier-Pong Turnier 2025: Der Pott kommt ins Sportheim!

Im ersten Halbfinale trafen die letztjährigen Zweitplatzierten, "Die verwirrten Volley-Virtuosen", auf unsere Freunde, die "TennisTigers Gächingen". Im zweiten Duell standen die "Pongbären" unserem eigenen Gastro-Gott Ivan und seiner Frau vom Team "Braike 1" gegenüber. Beide Halbfinals waren an Spannung kaum zu überbieten. Die TennisTigers setzten sich durch, angetrieben von der heiligen Mission, jenen Pokal zurückzuerobern, den Glems schändlicherweise bei deren Turnier entführt hatte. Und "Braike 1"? Ivan war in einem absoluten Flow-Zustand, traf Eimer für Eimer, und was er nicht traf, traf seine Frau! Das Unfassbare geschah: Unser Sportheim stand im Finale!

Die Dämmerung brach herein. Unter erschwerten Bedingungen und mit selbstgebasteltem "Flutlicht" machten sich die Gladiatoren bereit. Ausgestattet mit Tennisschlägern und einem Pegel jenseits von Gut und Böse, betraten die TennisTigers und Braike 1 die Arena, um Glemser Geschichte zu schreiben. Das Publikum johlte bei knappen Bällen, klatschte bei jedem Treffer und kreischte manchmal auch einfach nur so.

Die Spannung spitzte sich zu: Nur noch ein Eimer stand auf jeder Seite. Sudden Death. Und dann passierte es. Während alle die Luft anhielten, schnippste Ivan geradezu lässig einen Ball völlig unverhofft in den gegnerischen Eimer. Ekstase. Der Sieg! Braike 1 hat das Event gewonnen!

Ein unfassbarer Tag. Danke an alle Besucher, Teilnehmer und Helfer!

Weitere Bilder gibt es  HIER


Glemser planschen im Riedericher Regen

In zickigstem Wetter reisten 4 Glemser zum traditionellen Mixed-Turnier nach Riederich, um dort für Furore zu sorgen. 

Die Auslosung schickte gleich zu Beginn Jochen/Steffi und Alf/Kathi gegeneinander. Jochen behielt hier die Oberhand. In seiner selbstaufopfernden Art hechtete Alf später so unglücklich über den Platz, dass er sich bei einer Bodenprobe eine Ecke vom Zahn ausschlug. Sichtlich gezeichnet musste er den Weg in die Nebenrunde antreten. Jochen hingegen spazierte gewohnt souverän als Gruppenerster in die KO-Phase.

Oli nutzte die Gelegenheit in einer 5er Gruppe, seine Anmeldegebühr voll auszureizen und zog nach einem wahren Spielmarathon ebenfalls als Gruppenerster weiter. Das neue Duo Sascha/Alex verkaufte prächtig, musste sich aber strategisch starken Linkshändern aus Kappis und erfahrenen Konstanzmaschinen aus Neuffen beugen und hoppelte ebenfalls in die Nebenrunde. Da kam es dann noch zum familiären Schmankerl: Beim Schwestern-Schwager-Scharmützel schwurbelten Schnittbälle schwamming hin und her – ein herrlicher Abschluss!

Am Sonntag triefte es weiter. In einer kurzen Trockenphase kam es zum Glemser Halbfinale: Jochen gegen Oli. Eine Schlacht der Finesse, die – wie sollte es bei den beiden anders sein – im Match-Tiebreak mündete. Ein Vorjahres-Déjà-vu bahnte sich an: Oli führte, doch Jochen holte tief Luft, schnappte sich Punkt für Punkt und drehte das Ding ins Finale!

Sascha konnte gerade noch sein Trostrunden-Match gewinnen, während Alf leider mittendrin vor dem Regen flüchten musste. 

Also wieder nasskalt. Zeit zum Socializen, Essen, Bier trinken und sich ausruhen.  

Aufgrund der Sintflut wurden nur noch die Finalspiele ausgetragen. Oli sicherte sich souverän den 3. Platz. Jochen mühte sich im Finale nach Kräften, musste sich am Ende aber der Kappiser Willkür beugen.

Mit einem 2. und 3. Platz im Gepäck verließen wir Riederich. Ein wunderschönes Turnier mit toller Bewirtung und noch besseren Leuten!


Glemser Tennis Bier-Pong Turnier 2025: Die Legende geht in die nächste Runde!

Manche warten auf Weihnachten, andere auf den Sommerurlaub – doch wahre Kenner des guten Geschmacks fiebern nur einem Ereignis entgegen: Dem Glemser Tennis Bier-Pong Turnier! Am Samstag, den 6. September 2025 ab 14.00 Uhr, verwandelt sich unsere ehrwürdige Tennisanlage wieder in eine Arena der Präzision, der stählernen Nerven und der, nun ja, ausbaufähigen Treffsicherheit.

Die Nachricht von der letztjährigen Sause muss sich wie ein Lauffeuer verbreitet haben, denn die Anmeldeliste explodierte förmlich. Alle 28 Startplätze waren schneller vergeben, als man "Hopfen und Malz verloren" sagen kann. An dieser Stelle müssen wir allen, die es nicht auf die Teilnehmerliste geschafft haben, eine Träne des Bedauerns nachwinken – aber keine Sorge, eure Zeit wird kommen! Für die 28 auserwählten Teams gilt: Mögen eure Ellbogen ruhig und eure Becher standhaft sein!

Für alle anderen haben wir eine noch viel bessere Nachricht: Zuschauen, anfeuern und die Atmosphäre genießen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht! Kommt vorbei und werdet Zeuge, wie Bälle auf abenteuerlichen Flugbahnen ihr Ziel suchen (und manchmal sogar finden). Erlebt mit, wie aus einfachen Sportlern Legenden geschmiedet werden und wie die Gesetze der Physik kreativ ausgelegt werden.

Für das leibliche Wohl abseits des Spielfeldes ist selbstverständlich bestens gesorgt. Unsere Grillmeister werden Glühendes auflegen, unser DJ noch glühendere Musik und für kühle Getränke ist ebenfalls gesorgt – man muss ja nicht selbst spielen, um Durst zu haben.

Seid dabei, wenn es wieder heißt: Zielwasser nachfüllen, schlagen und den Becher treffen! Wir freuen uns auf bebende Tennisplätze und einen unvergesslichen Tag mit euch!


Tennisjugend in Glems: Unbeeindruckt von Sintflut und anderen Kleinigkeiten

Die Ferien enden bald - Zeit um innezuhalten und die schöne laxe Zeit Revue passieren zu lassen.

Wer dachte, das Sommerferienprogramm sei ausschließlich eine Schönwetter-Veranstaltung, wurde auf der Anlage des TSV Glems eines Besseren belehrt. Trotz eines Wetters, das man höflicherweise als „very British“ bezeichnen könnte, fanden sich neun unerschrockene Nachwuchs-Asse ein, um dem gelben Filzball hinterherzujagen. Zwei kurze, aber herzhafte Regenschauer dienten lediglich als willkommene Verschnaufpausen, bevor die Übungen und Spiele mit ungetrübter Begeisterung fortgesetzt wurden.

Für das dramaturgische Highlight des Tages sorgte jedoch ein Duo aus Metzingen. Zwei Mädels, leicht durchnässt und sichtlich aus der Puste, rollten mit ihren Fahrrädern auf die Anlage. Eine kleine Fehleinschätzung der Distanz, gepaart mit einer ungeplanten Erkundungstour zum Stausee, hatte ihre Ankunftszeit kreativ nach hinten verschoben. Zur Belohnung für diese sportliche Odyssee gab es spontan eine halbe Stunde Schnuppertraining obendrauf.

Auch das große Abschlusstraining am Samstag stand unter einem ähnlichen, feucht-fröhlichen Stern. Dem Regenwetter zum Trotz versammelten sich sage und schreibe 15 Kinder, fest entschlossen, sich den Spaß nicht verderben zu lassen. Kurzerhand wurde der Trainings-plan umgeworfen: Mit pfiffigen Geschicklichkeits- und Ratespielen wurde die Zeit überbrückt, bis der Grill endlich Betriebstemperatur erreichte. Die obligatorische Rote Wurst wurde zum kulinarischen Rettungsanker und kurzerhand vorgezogen. Als Petrus ein Einsehen hatte, konnten ab 11:30 Uhr sogar noch ein paar Runden „Mäxle“ und Wurfspiele mit den Jüngsten stattfinden.

Der verdiente Abschluss wurde mit Rostbratwürsten gefeiert – ein wunderbarer Beweis dafür, dass echte Tennis-Fans eben nicht aus Zucker sind!


Derby gegen Dettingen

Die Einzel

Nach der Klatsche gegen den TV Reutlingen kam unser 1. Vorstand Jochen wutentbrannt aus seinem Urlaub zurück und schwang eine Motivationsrede, die selbst die verschlafensten Schüler aus den Sommerferien geholt hätte.

Beim Derby gegen Dettingen musste ein Sieg her! So eingeschworen schlugen wir also letzten Samstag in Dettingen auf und trommelten alles zusammen, was der Verein hergab!

Auf Position 1 gab unser Lennard "Nardy" Wetzel sein Debüt. Während er sich im ersten Satz noch mit der erfahrenen Hobbyrunden-Spielweise des Gegners schwer tat, mutierte er im zweiten zu einem unbezwingbaren Kraftpaket. Mit brachialer Physis und sauberen Schlägen übermannte er seinen starken Gegner souverän (5:7, 0:6).

Auf Position 2 zeigte Yannick Schmauder seine ausgeprägte Spielintelligenz, tänzelte vor und zurück und schwang den Schläger ästhetisch wie ein Balletttänzer - was für eine Show, die auch noch zum Erfolg führte! (2:6, 3:6)

An Position 3 startete Tim Sailer. Die Hitze und das laufbetonte Spiel zollten allerdings Tribut, sodass Tim zeitweise den Überblick verlor, wo er selbst, wo sein Schläger und wo dann auch noch der Ball war. Zudem haderte er wieder damit, Länge in seine Bälle zu bekommen. Doch ein Tim beißt sich halt doch noch rein, sodass er zwar spät, aber noch rechtzeitig im Match-Tiebreak den Sieg an sich riss! (6:3, 4:6, 6:10)

Auf Position 4 sammelte Sascha Herr ein weiteres Comeback: Das erste Einzel seit über 2 Jahren! Die mittlerweile fehlende Athletik und Laufbereitschaft musste er irgendwie kompensieren. Er würde es als smartes Spiel bezeichnen, die Zuschauer wohl eher als erratisches Chaos, doch der abwechselnde Spielstil zwischen Aggressivität und ängstlichem Schieben ging überraschend gut auf! (3:6, 4:6).

Damit war die Pflichtaufgabe erfüllt! Alle Einzel gewonnen! Die Mischung aus Wahnsinn, purem Talent und unnachgiebigem Willen hat den Mannschaftssieg vorzeitig schon klar gemacht!

 

Die Doppel

Man hätte also entspannt in die Doppel gehen können. Doch die Derbystimmung war allgegenwärtig und unsere Recken motiviert als hätten sie vorher in die Steckdose gefasst. Durch ein ausgeklügeltes Losverfahren von Oli Klose wurden die Paarungen aufgestellt: Doppel 1 bestritten Alf Barth und Jochen Harter, Doppel 2 Klaus Schmauder und Xaver Haug.

Xaver und Klaus harmonierten überraschend gut. Klaus' überlegtes Spiel und saubere Topspins bildeten eine wunderbare Synergie mit Xavers mächtiger Präsenz am Netz und Hackebeil-Stops. Damit kamen die Dettinger zunächst überhaupt nicht klar, sodass der erste Satz spritzig an Glems ging. Doch dann wendete sich das Blatt. Die Spiele schaukelten sich hoch, ohne jemals ohne Einstand auszukommen. Den Tiebreak des zweiten Satzes mussten sie leider an Dettingen abgeben. Doch zum Match-Tiebreak rissen sie sich nochmal richtig zusammen - Sieg! (2:6, 7:6, 6:10).

Alf und Jochen hatten sich wohl schon beim Einspielen müde gespielt, da der erste Satz dann nun so gar nicht lief. Da flogen Bälle kreuz und quer, ins Netz oder weit ins Aus, nur absolut nicht ins Feld, wo sie eigentlich hingehören. Doch dann flüsterte Jochen Alf etwas zu. Mythen werden sich noch Jahrzehnte halten, was der Inhalt dieses Flüsterns war. Aber egal was es war - es half. Sie bissen sich richtig rein in das Match und konnten so mit Ach und Krach den zweiten Satz im Tiebreak für sich entscheiden. Also stand auch hier ein Match-Tiebreak an. Die Zuschauer knabberten an den Nägeln, rauften sich die Haare und konsumierten ein Isosport nach dem anderen, um die Nerven zu beruhigen. Doch dann kam die Erlösung! Der finale Punkt ging an Glems und damit das gesamte Match! (6:0, 6:7, 7:10).

Insgesamt also ein bescheidenes 0:6 nach Matches für Glems! Welch kuriose Wendung im Vergleich zur Vorwoche!

Hochzufrieden ließen wir den Abend noch bei den exzellenten Sportsmännern und Gastgebern in Dettingen ausklingen.


Richtige Klatsche gegen den TV Reutlingen

Der Sommer zeigte sich von seiner gnadenlosesten Seite, als wir unsere Gäste vom TV Reutlingen empfingen. Schon bei der Ankunft fiel der optische Unterschied auf – die hatten alle keinen Wohlstandsbauchansatz. 

Tim Sailer auf 1 mühte sich ab und verpackte die Hitze gut, fand aber kein Gefühl für den Ball und

haderte arg mit sich (3:6, 2:6).

Oli Klose opferte sich auf 2 läuferisch wieder auf, doch der technisch brillante Gegner war eine Hausnummer zu groß (1:6, 1:6).

Alf Barth auf 3, untypischerweise von der Hitze gezeichnet, konnte sein Markenzeichen – tief in die Knie zu gehen und Bälle vom Boden zu kratzen – diesmal nicht zeigen (1:6, 2:6).

Doch wir hatten noch eine Wildcard im Ärmel! Auf 4 feierte Timo Reusch sein Debüt. Er sprang heroisch ein, als es in der Vorplanung schwierig wurde, die Einzelspieler zusammenzubekommen. Ohne jegliche Einzelerfahrung stellte er sich der Herausforderung! Manchmal stand er komisch und es fehlte an Konstanz, aber dieses sportliche Talent in einem neuen Sport hat Glems selten gesehen! Leider fehlte die Erfahrung noch (wir betonen NOCH): 0:6, 0:6.

Die Begegnung war damit leider schon nach den Einzeln entschieden. Trotzdem ging es motiviert weiter. Der frisch rückengenesene Xaver Haug wollte mit Eberhard Kümmerle im Doppel 2 die Glemser Ehre wiederherstellen. Sie gaben alles, aber schafften es nicht, die Big Points zu machen (1:6, 2:6). Im Doppel 1 trat Oli Klose nochmal an und schleppte Sascha Herr mit, der noch im Aufbau ist. Zunächst ließen sie sich das Spiel aufdrücken, stellten dann aber im zweiten Satz ihr Spiel um und hatten sogar einen Satzball. Am Ende war die Übermacht aus Reutlingen doch zu groß: 1:6, 5:7. 

Ein sportlich schwarzer Tag für Glems, aber ein gemeinsames Wurstsalatessen und ein paar Bierchen später war die Welt wieder in Ordnung. Wir haben großen Respekt vor den durchweg stärkeren Reutlingern. Und doch steht fest: In Zukunft müssen wir uns steigern!


Zum fünften Mal in Folge: Glems/Kappis holt den Pokal beim Voba-Cup!

Der TC Wendlingen lud zum allseits beliebten

Voba Cup, und die Spielgemeinschaft Glems/

Kappis reiste an, um wieder gemeinsam Spaß

zu haben. Allerdings konnten nur zwei Glemser,

Oli und Sascha, antreten. Xaver fiel mit einer

Rückenzerrung aus, leistete dafür aber neben

dem Platz mit Inbrunst Support. Dafür waren die

Kappiser Damen als beeindruckende Phalanx

am Start, während deren Herren auch etwas

dünner besetzt waren.

Dieses Jahr musste jeweils 1 Herrendoppel, 1

Damendoppel und 1 Mixed gespielt werden.

Schön war, dass wir direkt in eine Monster-

gruppe mit Beuren und Hülben gelost wurden.

Am Samstag morgen zum Turnierstart machte

der Himmel aber erst einmal die Tore weit auf

und kippte ungefähr den Jahreswasserver-

brauch von Glems auf die Plätze. Mit großer

Verzögerung, nach dem Platzwart Jürgen die

Plätze mit seinem umgebauten Mäherflitzer

vom Wasser befreite, begannen die Matches

gegen Beuren. Trotz eines harten Kampfes

musste man sich der Beurischen Übermacht

aber leider geschlagen geben. Und wieder sagte der Regen Hallo und zwang zur Pause. Nun stand Hülben als Gegner an. Das Herrendoppel mit Oli und Sascha konnte gerade einmal fünf Bälle schlagen, bevor die Wolken sich erneut erleichterten und das Turnier kurzerhand auf den Sonntag vertagt werden musste. Sascha hatte sich sein Turnier-Comeback etwas anders vorgestellt.

Sonntag um 9 Uhr startete dann die Runde

gegen Hülben, die über Nacht so wild ihre

Teams umgestellt hatten, dass sie wahrschein-

lich selbst etwas verwirrt waren.

Während Oli wie eh und je herumwuselte, war

Sascha einfach nur froh, wieder auf dem Platz

zu stehen - auch wenn er das etwas zu wört-

lich umsetzte. Doch schwups, überraschend

gewonnen.

Auch das Mixed und das Damendoppel setz-

ten sich durch, was der Spielgemeinschaft als

Gruppenzweite den Einzug in die Hauptrunde

ermöglichte.

Nun warteten die stets starken Neuffener. Sa-

scha wusste gar nicht, wie ihm geschieht, als

er direkt wieder im Herrendoppel ranmusste -

diesmal mit neuem Kappis-Partner Tobi.

Auf Anhieb harmonierten die beiden jedoch -

trotz noch eingeschränktem Spiel von Sascha,

dafür aber mit herausragenden Grundschlägen

von Tobi. Gegen ein smartes Vater-Sohn Ge-

spann holten sie den ersten Satz, mussten

dann aber den zweiten abgeben und konnten

sich im Match-Tiebreak leider nicht mehr davon

erholen. Dafür trumpften die Damen extrem

souverän auf und auch das Mixed wurde knapp,

aber heroisch eingefahren.

Anschließend kam der zweite Gegner Großbett-

lingen. Unser Oli durfte im Mixed mit Kappis-

Queen Simone ran. Er schaufelte wieder wie

ein Weltmeister und holte jeden Ball, während

Simone aggressiv wie ein Cocker Spaniel bell-

te - und auch zubiss - bis der Sieg im Match-

Tiebreak da war. Das Damen-Doppel zeigte

sich noch souveräner, während die Herren mit

Olli aus Kappis und nun eingespieltem Tobi

richtig Zunder gaben und ebenso erfolgreich

waren. Wer hätte es nach der diesjährigen Ver-

hinderung von Stammspielern gedacht - aber

Glems/Kappis stand wieder im Finale und hatte

die Möglichkeit, den Titel zum 5. Mal zu ver-

teidigen.

Dort wartete Raidwangen. Nun wurde der Fo-

kus extrem geschärft. Alle waren nun im Flow.

Unser Oli schnappte sich seine Stammpartnerin

Rebecca fürs Mixed - da kann nix schiefgehen!

Ein Platz weiter fighteten die Damen verbissen

aber mit Lächeln im Gesicht, während die Her-

ren graziles Techniktennis auspackten.

Und fast im Kanon wurden die Matches beendet

- alle 3 für Glems/Kappis! Wuhuuu! Statistisch

fast unmöglich, aber zum 5. Mal in Folge halten

wir den Pokal in den Händen.

Abschluss-Zitat Xaver: "Langsam muss man

uns den FC Bayern des Voba Cup nennen!"

Vielen Dank an die Wendlinger Organisatoren,

die trotz extrem widerspenstigem Wetter ein

tolles Turniererlebnis hindeixeln konnten!



Schnitzel-Krimi gegen FC Reutlingen!

Trotz Unsicherheit bezüglich Wetter empfingen wir den FC Reutlingen auf unseren Plätzen. 

Freiburg-Import Yannick zeigte, dass er sein

Handwerk nicht verlernt hat. Souverän pflüg-

te er durch sein Einzel.

Jochen? Eine Bank! Ebenso überzeugend sicherte er sein Match.

Alf kämpfte mit unbändigem Siegeswillen, sodass sein Gegner leider verletzungsbedingt aufgeben musste.

Oli hingegen lieferte den Drama-Act des Tages: Nach einem fulminanten ersten Satz, erkämpft mit läuferischem Einsatz, schien im zweiten Satz die Puste raus. Im Match-Tie-break, beim Stand von 6:4 für Oli, schlug der Regen dann mit solcher Wucht zu, dass das Spiel unterbrochen werden musste.

So sah sich Mannschaftsführer Xaver genötigt, eine strategische Essenspause einzulegen. Die Schnitzel brutzelten bereits fröhlich vor sich hin, als sich der Himmel plötzlich dazu entschloss, seine Schleusen zu schließen. Die Spieler, wie angewurzelt und mit der Frage im Blick, ob sie nun Schläger oder Gabel schwingen sollten, entschieden sich weise für Letzteres.

Nach der Essenspause ging es auf wieder be-

spielbaren Plätzen weiter. Oli war zwar frisch

wie sein nasser Tennisschuh, doch mental hatte er wohl schon mit dem Verdauungsschläfchen geliebäugelt und musste seinen Vorsprung leider abgeben.

Sam und Eberhard griffen im Doppel 2 frisch

gestärkt aber ganz hart an. Den ersten Satz

holten sie knapp im Tiebreak und konnten das

Momentum mit in den zweiten Satz nehmen, um diesen klar zu entscheiden. Sascha feierte nach zwei Jahren Verletzungspause sein Comeback! Zwar haderte er mit dem vollen Bauch, doch mit Klaus als erfahrenem Spielmacher an seiner Seite lieferten sie ein Spiel, das mal Kraut, mal Rüben war, aber am Ende erfolgreich.

So endete ein feucht fröhlicher Spieltag, an dem nicht nur Tennis gespielt, sondern auch dem Regen getrotzt und Schnitzel verschlungen wurden.

Ein Hoch auf Ivan, der uns mit seinem Festmahl gestärkt hat! Glems rockt – egal ob auf dem Platz oder am Buffet!



Industriespionage oder der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – Tennis-Bier-Pong- Turnier Genkingen

Manche nennen es Vorbereitung, wir nennen es strategische Feldforschung der allerfeinsten Sorte! Als sich unser 2. Glemser Tennis-Bier-Pong-Turnier am 6. September 2025 bedrohlich am Horizont abzeichnete, entsandten wir zwei unserer furchtlosesten Späher in feindliches (aber sehr gastfreundliches!) Gebiet: Xaver Haug und Sascha Herr. Ihr Missionsbefehl: Erfahrungen austauschen, die Konkurrenz studieren und natürlich – ganz wichtig! – einfach eine höllisch gute Zeit haben.

In Genkingen angekommen, fielen wir sofort als "Nicht-Genkinger" auf, was uns natürlich sofort den glorreichen Außenseiterstatus einbrachte. Aber wer unsere Jungs kennt, weiß: Das ist kein Hindernis, sondern eine Einladung! Mit der Raffinesse eines Diplomaten und der Lockerheit eines Sommerurlaubers buddelten sich Xaver und Sascha im Rekordtempo in die Herzen der Genkinger. Und siehe da, die Genkinger erwiesen sich als die perfekten Komplizen: Ihre Herzlichkeit war so überwältigend, dass selbst unsere hartgesottenen Spione aufweichten!

Über die sportliche Leistung hüllen wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens. Aber was bleibt, sind die unbezahlbaren Erinnerungen: Der Spaß war so ansteckend wie ein Sommerschnupfen, die Geselligkeit so warm wie ein frisch gebackener Kuchen und die Organisation des Turniers so tiefenentspannt, dass selbst ein Faultier vor Neid erblasst wäre. Ach ja, und dann war da noch diese brutale Hitze! Wir vermuten, es war Genkingens heimliche Waffe, um die Konkurrenz ins Schwitzen zu bringen. Aber auch hier bewiesen unsere Jungs Stehvermögen, oder sagen wir: sie schmolzen mit Würde!

Ein gigantisches Dankeschön geht an die fantastischen Genkinger für diese unvergleichliche Gastfreundschaft und ein Erlebnis, das wir niemals, wirklich niemals vergessen werden!

Mit Aperölchen brutzelt man entspannter in
der Sonne.

Xaver und Sascha arg gezeichnet von der Fotofinish Niederlage.


Doppel-Vereinsmeisterschaften: Das epische Ringen der Auserwählten (und der Pizza!)

Letzten Sonntag, als die Sonne über Glems noch zögerlich ihre Fühler ausstreckte, versammelte sich eine erlesene Schar auf unseren heiligen Tennisplätzen. Es waren nicht viele, um ehrlich zu sein – gerade mal sechs Seelen hatten den Mut, sich den alljährlichen Doppel- Vereinsmeisterschaften zu stellen. Offenbar waren Terminkonflikte eine härtere Nuss als jeder Aufschlag-Hammer!

Doch Quantität ist bekanntlich nicht alles, wenn Qualität am Werk ist! Sportwart Alf, unser  genialer Stratege mit dem Köpfchen eines Schachmeisters und der Weitsicht eines Adlers, hatte ein System ersonnen, das selbst die verworrensten Verästelungen des Tennisuniversums entwirrte: "Alle mit allen!" Ein simpler, aber genialer Plan, der für ein  Höchstmaß an Spannung und unerwarteten Wendungen sorgte.

So entspannten sich auf den roten Aschenplätzen packende Duelle. Es war ein Fest für die Augen, ein Hochgenuss für die Lachmuskeln und ein wahrer Nervenkitzel für die Zuschauer (falls es welche gegeben hätte, abgesehen von den spielenden Legenden selbst).

Doch nicht nur die sportlichen Höchstleistungen blieben in Erinnerung. Das Miteinander war so lustig und die Geselligkeit so ausgelassen, dass selbst eingefleischte Einzelgänger zu geselligen Plappermäulern mutierten. Und als die Kräfte langsam schwanden und die Mägen knurrten, betrat unser Retter in der Not die Bühne: Ivan! Mit seinen himmlischen Pizzen sorgte er für eine kulinarische Offenbarung, die den kräftezehrenden Schlachten auf dem Platz mehr als gerecht wurde. Ein wahrer Gaumenschmaus, der die Energiereserven im Nu wieder auffüllte!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn sich hoffentlich noch mehr Tennis-Enthusiasten von ihren Terminkonflikten befreien können, um Teil dieses Spektakels zu werden!


Hitzeschlacht in Wendlingen: Schläger, Schweiß und Tiebreak-Thrill!

Das Tiebreak-Turnier in Wendlingen stand wieder vor der Tür, und die Wetterfee hatte offensichtlich beschlossen, uns allen einzuheizen! Doch echte Tennis-Titanen lassen sich davon nicht abschrecken, auch wenn unsere Glemser Beteiligung dieses Jahr etwas dünn ausfiel. 

Trotzdem wagten sich unsere Jungs auf den glühenden Court: Oli „Tiebreak-Tänzer“ Klose formierte sich mit einem Kollegen, während Xaver „Schnibbeldi“ Haug sich Alf „Tiefschläger“ Barth holte. Die Herren-Doppel lieferten sich packende Duelle, bei denen und die Bälle nur so um die Ohren flogen. Am Ende 6. Platz für Alf/Xaver und 4. Platz für Oli.

Ohne Atempause ging es dann direkt in die Mixed-Runde. Xaver schnappte sich Antje aus Riederich, Oli sicherte sich die spielstarke Kathrin aus Kappis, und Alf machte das Feld mit Kathi unsicher. Es lief erstaunlich geschmiert für unsere Paarungen! Oli machte seinem Ruf als Meister der Dramatik alle Ehre: Gerne mal den ersten Satz verlieren, um dann im Match-Tiebreak das Weiterkommen regeln zu müssen. Xaver hingegen schwebte im siebten Tennis-Himmel, während Antje hyperagil um ihn herumschwirrte und sämtliche Bälle erlief.

Während Alf sich tapfer durch die Trostrunde ackerte, kam es im Halbfinale zum Glemser Duell: Oli gegen Xaver! Hier beantwortete sich die philosophische Frage, was passiert, wenn eine unaufhaltsame Kraft (Oli mit Wintertraining!) auf ein unbewegliches Objekt (Xaver im Sommer-Modus!) trifft. Oli nutzte seine Trainingseinheiten im Winter offensichtlich nicht nur zum Glühwein-Trinken und zog eiskalt ins Finale ein. Und wenn man schon mal im Finale steht,  erläuft man halt noch 53 weitere Bälle und rockt das Ding! Oli und Kathrin sicherten sich den Turniersieg!

Wie jedes Jahr eine absolute Hitzeschlacht, bei der am Ende nur der pure Wille zählte. Zufrieden ließen sie den Abend gebührend ausklingen. Wieder einmal ein tolles Turnier - Danke,  Wendlingen!


Hitziges Chaos beim Kessler CupEsslingen – oder: Das Mysterium der verschwundenen Gegner!

Der Kessler Cup ist eins der großen Turniere, quasi ein Grand-Slam-Turnier des Hobbybereichs, und wie jedes Jahr traten wir motiviert bis in die letzten Fusseln unserer Socken an! 

Unserer langen Verletzungsliste geschuldet, gingen wir mit ganz frischen Konstellationen an den Start. Tim Sailer durfte nach etlichen Jahren wieder einmal ran, dieses mal mit Oli Klose. Alf Barth schnappte sich Eberhard Kümmerle, gemeinsam den Tennis Turbo zu zünden. Und gezündet hat an diesem Tag nicht nur der Turbo, sondern auch das Wetter – es war ein höllisch heißer Tag in Esslingen, der die Schweißperlen tanzen ließ.

Während Eberhard und Alf sich in einer einzigen Gruppe der Über-50-Jährigen vergnügten, gab es bei Oli und Tim 2 Unter-50-Gruppen. Tapfer spielten unsere 2 Paarungen auf - sie unterstützten sich, feuerten sich gegenseitig an und verzeihten sich die dilletantischsten Fehler. 

Und dann kam der Moment, bei dem sich die Naturgesetze der Hobbytennisturniere verschoben. Während Eberhard und Alf weiter der Hitze auf dem Platz trotzten, verstanden Tim und Oli nach den Gruppenspielen plötzlich die Welt nicht mehr. Die zweite U50-Gruppe war  auf einmal weg - einfach nach Hause gegangen. Wie ging es denn nun weiter? Halbfinale, Finale? Aber mit wem? Niemand wusste so genau, was abging. Ein kollektiver Hitzeschlag schien die logischste Erklärung zu sein. Bis Ende des Tages konnte dieses Mysterium nicht aufgelöst werden.

Immerhin konnten Alf und Eberhard in ihrer Gruppe einen respektablen 3. Platz erkämpfen – ein Ergebnis, das in Anbetracht der äußeren Umstände und des plötzlichen Verschwindens ganzer Spielergruppen fast schon einer Heldentat gleichkommt.

Ein etwas... unkonventioneller Bericht, der jedoch die wild-vergnügte und leicht absurde Erfahrung dieses Turniers widerspiegelt. Nächstes Jahr bringen wir vielleicht eine Lupe mit, um die Gegner zu finden!

Da saßen sie, die verlassene Gruppe.

Unsere 4 Gladiatoren nach 10 Stunden in der prallen Hitze.


Regenschlacht in Linsenhofen

Die neue Mannschaftssaison hat uns wieder! Unser erster Ausflug führte uns ins ferne Linsenhofen, wo der Regen schon drohte die Plätze zu überfluten. Oder es war der Fuß-Schweiß unserer Jungs, der ihnen drohte? 

Einzel-Ballett der Extraklasse:

Den Anfang machte unser Freiburg-Import Yannick Schmauder. Nach gefühlten Lichtjahren Anreise schnappte er sich seinen Gegner und spazierte lässig zum Sieg, da der Kontrahent ob der Überlegenheit unseres Schwarzwald-Adlers lieber das Handtuch warf – Ergebnis 4:4, Sieg für Glems und Genesungswünsche an den Gegner. Tim Sailer zelebrierte seine Vorhände und gewann souverän sein Einzel mit 4:6, 1:6. Unser Oli Klose, bekannt für seine mentale Zähigkeit, befand sich auf einer emotionalen Achterbahnfahrt – krass hinten, dann gedreht. Und das in beiden Sätzen. Die Zuschauer wägten sich im Deja Vu - doch den Sieg mit 5:7, 5:7 nahmen wir begeistert mit! Und dann war da noch Eberhard Kümmerle, unser Fels in der Brandung. Er fegte über den Platz wie ein Orkan, Schläger flogen links und recht, doch schlussendlich musste er sich mit 6:3, 6:1 geschlagen geben.

Doppel-Duelle:

Nach den Einzeln stand es 3:1 für uns – ein Doppel mussten wir also gewinnen. Yannick Schmauder und Xaver Haug ergänzten sich im ersten Doppel fulminant - Yannick mit technisch sauberem und druckvollem Spiel, Xaver mit seinen Hackebeil-Schnibbeleien. Damit kann man nicht klarkommen und so holten sie souverän das Match! Tim Sailer und unser Debütant Daniel Gönninger im Doppel 2 mühten sich redlich, rannten vor, rannten zurück, rannten manchmal im Kreis und doch mussten sie sich irgendwann mit 6:3, 6:2 geschlagen geben.

4 Matches gewonnen, 2 verloren - unser erster Saisonsieg ist gebongt! Tolle Leistung in widrigen Umständen. Wir bedanken uns bei den fairen Gastgebern aus Linsenhofen. Wir sind bereit für die nächsten Schlachten!


Heiß, heißer, Neuffen: Glemser glühen beim 90+ Turnier!

Letztes Wochenende wagten sich unsere Tennis-Recken Jochen Harter, Oli Klose, Xaver Haug und Eberhard Kümmerle auf die Glutplätze von Neuffen, um beim legendären 90+ Mixed-Turnier die Schläger zu kreuzen. Die Besonderheit? Das addierte Alter der Paarung muss die magische 90er-Marke knacken – quasi der Ü-90-Cup des weißen Sports. Und was soll ich sagen: Die Temperaturen waren so heiß, dass selbst die Filzbälle Schweißperlen bekamen!

Der Samstag, ein wahrer Höllenritt für Mensch und Material, forderte unseren Oldie-Bataillon alles ab. Nur unser tapferer Jochen schaffte es, sich mit galanter Leichtigkeit durch die Gruppenphase zu schnibbeln und sich für das Achtelfinale am Sonntag zu qualifizieren. Doch das Schicksal, manchmal eine garstige Ballmaschine, schlug erbarmungslos zu: Jochens Fuß zickte, und so musste er die Segel streichen, bevor der eigentliche Showdown begann. Ein Desaster, einreihend in unsere aktuell lange Verletztenliste!

Der Rest unserer glorreichen Vier, nämlich Oli, Xaver und Eberhard, verschlug sich in die Trostgruppe. Dort, wo die Hoffnung klein und der Spaß großgeschrieben wird, lieferten sie sich muntere Duelle. Ja, es gab die typischen Tennis-Frustmomente, bei denen der Ball entweder das Netz als unüberwindbare Barriere sah oder der Flugkurve einer launischen Hummel folgte. Aber das tat der guten Laune keinen Abbruch! Es wurde gelacht, geschwitzt und geflucht – kurzum: Tennissport in seiner reinsten Form.

Am Ende gab es zwar keine Titel, aber dafür umso mehr Anekdoten, die noch in vielen Clubhaus-Runden für Lachsalven sorgen werden. Und wer weiß, vielleicht schaffen es unsere 90+-Helden ja beim nächsten Mal, nicht nur die 90-Jahre-Grenze, sondern auch die Siegertreppe zu knacken.

Vielen Dank an Neuffen für die wie immer vorzügliche Organisation, Bewirtung und Stimmung!

Diese Dynamik und Sprungkraft! Xaver wie
Puma beim Sprung!

Die 2 Jungs sehen zwar so aus, aber haben
das Turnier nicht gewonnen.


Tennis-Bier-Pong: Von Glems in die Welt – Glemser Schluckspechte erobern Gächingen!

Was im letzten Herbst als kühne Vision auf unseren Glemser Planken begann – unser erstes Tennis-Bier-Pong-Turnier – hat sich nun in die weite Welt hinausgeschwungen! Ein Team aus Gächingen, damals begeistert, ließ sich inspirieren und stampfte ihr eigenes Turnier aus dem Boden. Ein Gütesiegel für Glemser Kreativität! 

Wir, als Förderer des gehobenen Schabernacks, entsandten sogleich zwei glorreiche Doppel-Konstellationen in die schwäbische Bier-Pong-Arena: Lennard Wetzel mit David Kullen, sowie das unerschrockene Duo Xaver Haug und Sascha Herr.

Die Gruppenphase entpuppte sich als Lehrstück. David und Lennard, entspannt, dominierten ihre Gruppe mühelos. Xaver und Sascha mühten sich mit den tückischen Verhältnissen ab. Der Vorteil: Mehr Training im Biertrinken! Solidarisch wurde mitgeschlürft, wenn der Gegner traf. Die logische Konsequenz dieses Trainingsplans: Xaver und Sascha wurden Gruppenerste! David und Lennard, locker-flockig, folgten als Zweite. Die genauen Umstände dieser Verschiebung blieben im Nebel des Gerstensafts verborgen.

Und so kam, was kommen musste, nur früher: Das Glemser Binnen-Duell! Im K.O.-Spiel (die genaue Turnierstufe verschwamm im Bierdunst) standen sich unsere Helden gegenüber. Ein unerbittlicher Kampf! Am Ende stand auf jeder Seite nur noch EIN Eimer. Dann: schwupps! – traf es Xaver und Sascha. David und Lennard zogen siegreich von dannen, um Glemser Ehre auf die nächste Stufe zu heben.

Und sie zogen bis ins FINALE! Ein nervenzerreißender Höhepunkt. Die Souveränität von David und Lennard, gepaart mit ihrem unbedingten Siegeswillen, brachte den glorreichen Triumph nach Glems!

Der erste Turniersieg des Jahres für unseren TSV Glems ist eingefahren! Herzlichen Dank an die fantastischen Gastgeber aus Gächingen. Ein unvergesslich spaßiges Turnier mit grandioser Stimmung, tollen Teilnehmern und Top-Organisation!

Die Jugend bereitet sich erfolgsorientiert mit
Recherche zu Spielstrategien vor!

Der Pokal geht nach Glems!


Mauschi-Bauschi-Turnier

Unser Mauschi-Bauschi-Turnier konnte endlich wieder die Saison gebührlich einläuten.

Leider müssen wir direkt schon berichten, dass das jahrzehntelange Mysterium der Namensgebung des Turniers auch dieses Jahr nicht geklärt werden konnte. Wir bleiben aber dran!

Nichtsdestotrotz konnten wir bei strahlendem Wetter die Platzqualität ausprobieren. Und die eigene Spielqualität. Und auch wenn es da noch hapert, können wir uns inspiriert durch diesen Einstand kaum die Vorfreude auf die Saison verkneifen! Eine wunderbare Gaudi, die sogar ein paar Wiedereinsteiger zurück an den Filzball zurück gebracht hat!

Und wer nicht gerade gespielt hat oder uns besucht hat, konnte unsere aufblasbare Tenniswand ausprobieren oder unter unserem neuen  Sonnensegel mit extra UV-Schutz die Spiele verfolgen.

Wir freuen uns auf die Saison und auf alle, die unsere kleine, aber feine Tennisabbteilung mal kennenlernen wollen!


2024

Glemser Finale im Mixed Turnier Riederich!

Jede Saison greifen wir geschlossen beim Mixed Turnier in Riederich an. Oli, Tim, Alf, Jochen und Xaver traten an.

Die Gruppenphase verlief entspannt, wenn man von Xavers missglückten Ninja-Rollen und Olis vehementem Pochen darauf, unbedingt Match-Tiebreaks spielen zu wollen, absieht. Alf und Xaver mussten irgendwann leider in die Trostrunde abbiegen, spielten dort jedoch umso engagierter. 

Jochen, Tim und Oli zogen in die Hauptrunde. Oli lies immer noch nicht von seiner persönlichen Agenda ab, Jochen den Ruf als Match-Tiebreak-Maestro streitig zu machen. Tim ließ wenig anbrennen und spielte seine Erfahrung und Eingespieltheit mit seiner Partnerin Nici aus. Jochen konnte souverän seine Matches mitnehmen. 

Bei so viel Glemser Kompetenz in der Hauptrunde mussten sich unsere Recken gegenseitig rausschmeißen. Wie genau es zum Einzug ins Finale und ins Spiel um Platz 3 kam, ging in der ganzen Aufregung verloren, aber plötzlich standen sich im Finale Tim mit seiner Nici und Oli mit seiner Rebecca gegenüber. Jochen trat im kleinen Finale mit Steffi gegen sehr starke Neuffener an.

Von da an war es ein nervenzerreißendes Parallelerlebnis. Die Kraftreserven der Teilnehmer neigten sich dem Ende. Zu allem Überfluss drohte auch noch der Regen seine Fassung zu verlieren.

Jochen kämpfte wie ein Löwe, haderte wie ein Opossum und stürzte sich wie ein Geier auf die Bälle. Leider musste er sich im Match-Tiebreak geschlagen geben und erhaschte so den 4. Platz!

Im Finale zwischen Oli und Tim ging es hin und her! Oft! Sehr oft. So oft, dass man als Zuschauer in eine Art Trance verfiel. Lange hohe Bälle waren das Motto des Spiels. Purer Nervenkrieg! Wer verlor zuerst die Fassung? Kaum konnte es anders kommen - ein Match-Tiebreak musste her. "Hihi, ich hab ganz viel Match-Tiebreaks geübt!" kicherte Oli in sich hinein und versuchte dieses Ass im Ärmel auszuspielen. Erfolgreich, denn schnell führte er mit 9:6! Nur ein Punkt fehlte zum Turniersieg.

Doch wer Tim kennt, weiß, dass er nie aufgibt. Weder beim Raclette essen noch beim Tennis spielen! Punkt für Punkt holte er auf bis zum 9:11 für ihn! Ein aberwitziger Abschluss und ein weiterer Turniersieg für ihn und Lokalmatadorin Nici!

Danke Riederich für das tolle Turnier voll mit Spannung, Atmosphäre und guter Gesellschaft! 

Die Finalpaarung - Fertig aber glücklich! (v. l. Oli, Rebecca, Tim, Nici)

Alle zusammen


Turnier in Raidwangen

Und zum Vierten...

Am 1. Wochenende im August verwandelte sich der beschauliche TC Raidwangen in ein Hobby-Tennis-Mekka. Das legendäre Turnier, das zuvor 25 Jahre lang in Frickenhausen stattfand, wechselte nun den Schauplatz – vermutlich, weil man dort die Tennisbälle langsam nicht mehr sehen konnte. Acht Mannschaften folgten dem Ruf des TC Raidwangen, und so schlugen über 100 Spieler eifrig das gelbe Filz über die Netze – eine Szene, die selbst Roger Federer zu Tränen gerührt hätte.

 

In unserer Fünfergruppe startete man direkt bei 2:2, weil… warum auch nicht? Effizienz ist alles. Besonders die Herren der Spielgemeinschaft Kappis/Glems waren tiefenentspannt: Drei Turniersiege in Folge, der Pokal schon im heimischen Regal – warum sich also stressen? Ganz anders die Damen: Für sie zählte nur eins – der Sieg! Dass sie mit nur drei Spielerinnen antraten, war natürlich kein Problem. Die Herren kümmerten sich rührend um sie, sie mussten nicht ein Glas Wasser selbst holen.

 

Erster Gegner am Samstag: Bempflingen. Kein Problem für die eingespielte Truppe! Bernd, Oli, Birgit, Simone, Rebecca und Jochen machten kurzen Prozess. Dann kam Großbettlingen. Oli schwächelte, doch Xaver spielte das Spiel seines Lebens – ein Tennis-Gott auf Erden! Mit unerwartetem Laufspiel und präzisen Schnibbelbällen sicherte er den Sieg. Applaus!

 

Eine Regenpause später ging es gegen Beuren, wo Hans und Rainer leider ganz knapp verloren. Aber keine Sorge, die Damen retteten die Ehre mit einem epischen Tie-Break-Sieg. Im Mixed ließen Bernd und Birgit nichts anbrennen, und der dritte Sieg war im Kasten. Am Sonntag ging’s dann gegen Grafenberg – Hans und Rainer souverän im Herrendoppel. Rebecca und Oli Klose im Mixed konnten nur mit altehrwürdigem Hobbytennis (lange hohe Bälle und viel Geduld) das Match an sich reißen. Das Damendoppel fiel verletzungsbedingt aus. Finale erreicht!

 

Der Gegner im Finale: Hülben. Bernd und Oli spielten so überragend, dass der Gegner kaum wusste, wie ihm geschah. Ein grandioses 6:1 und 6:3. Im Damendoppel glänzten Birgit und Simone, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, und auch das Mixed konnten Rebecca und Jochen im Match-Tiebreak an sich holen. 3:0 – keine Fragen mehr!

 

Fazit: Zum vierten Mal in Folge der Sieg! Danke an TC Raidwangen – und bis 2026!

Da waren die Flaschen noch voll....

Xaver und Oli freuten sich wie zwei Schneekönige


Tennis-Bier-Pong-Turnier Glems - Ein voller Erfolg!

Am 14.9.24 fand unser erstes Tennis-Bier-Pong-Turnier in Glems statt.

 

17 hochmotivierte Mannschaften sind aus dem ganzen Land zu uns gereist, um sich mit den Besten der Besten zu messen. Niemand wusste wirklich die Regeln - nur eines war klar - der Ball muss ins Runde!

 

Doch die meisten mussten feststellen, dass sich dies einfacher anhört, als es umgesetzt werden kann. Da flogen Bälle wild in der Gegend herum, kullerten unmotiviert ins Netz, sprangen aufmüpfig wieder aus den Eimern heraus oder verhungerten auf dem Weg dort hin. Doch wenn einem ein Treffer gelang, dann fühlte sich das an wie 3 Gleiche beim Einarmigen Banditen.

 

Man musste also einen kühlen Kopf bewahren - was bei den doch recht frischen Temperaturen vielen ganz gut gelang. In der Gruppenphase lieferten sich die Mannschaften spannende Duelle und tranken brav ihr Bier, sollte einer ihrer Eimer getroffen worden sein. Die jeweils besten 2 zogen dann weiter in die Viertelfinals, wo dann die Luft immer dünner und der Bierpegel immer höher wurde.

 

Als die Sieger dann in die beiden Halbfinale einzogen, zeigte sich endgültig, wer mit Frustrationstoleranz, Verbissenheit und eisernen Nerven ausgestattet war. In selbstgebasteltem Flutlicht wurde das Finale ausgespielt. Zum Glück floss mehr Bier als Tränen, als die Entscheidung immer knapper und knapper wurde. Doch dann konnte mit tosendem Applaus der Zuschauermassen das Finalsiegerteam endlich stolz seinen Preis in die Höhe halten!

 

Eine wirklich tolle Erfahrung! Überraschenderweise gelang uns die Organisation auch recht ordentlich. Alle zogen mit und wir hoffen, dass das auch unsere Teilnehmer spürten! Ein großer Dank an unsere Teilnehmer, unsere Zuschauer und Besucher und an alle, die mitgeholfen haben, das Turnier umzusetzen. So hält der TSV Glems zusammen!

 

 

 

Schaut doch auch mal auf Instagram

Weitere Bilder gibt es HIER!

Und hier könnt ihr euch die Ergebnisse runterladen:

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Ergebnisse Tennis-Bier-Pong-Turnier
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Volle Anspannung bis zum Schluss gegen Wernau

Mitte August ging auf den ehrwürdigen Plätzen des TSV Glems ein Tennisdrama über die Bühne, das Shakespeare vor Neid erblassen lassen würde. Wir traten gegen Wernau an – und was folgte, war ein Spektakel, das in die Annalen der Hobbyliga eingehen wird.

Bereits die Einzel versprachen Spannung. Tim Sailer, der unangefochtene Meister der Grundlinie, fertigte seinen Gegner so souverän ab, dass man ihm fast eine Sonnenbrille reichen wollte, um den Glanz seiner Vorhand zu mildern. Samuel Sailer wagte sich zum ersten Mal ins Einzelduell, doch er verfing sich in den unsichtbaren Fäden des Tennisschicksals, als hätte jemand das Netz ein wenig zu hoch gespannt. Oli Klose startete spielgestaltend wie ein Libero und holte sich so den 1. Satz. Dann ließ er allerdings den Gegner kommen - und lag schwupps im Rückstand. Erst als er wieder bewusst aktiv steuerte, gelang ihm das Comeback und er sicherte sich auch das Match!

Jochen Harter fuchtelte gewohnt routiniert den Filzball durch die Gegend und konnte so unbeeindruckt den 1. Satz einstreichen. Im zweiten Satz musste er sich mehr anstrengen, konnte dann jedoch mit seiner konkurrenzlosen Überblicksfähigkeit den Sieg hart erkämpfen.

3:1 nach den Einzeln war eine vielversprechende Ausgangslage. Das erste Doppel von Tim Sailer und Klaus Schmauder war ein Paradebeispiel wechselnder Momenta. Klaus fehlte im ersten Satz sichtlich die Praxis, doch im 2. schaltete er um und spielte wie ein junger Gott. Im Match-Tiebreak fühlte sich jeder Punkt an wie ein Kapitel aus einem Abenteuerroman – mal dümpelte der Ball ins Netz, mal flog er mit einem eleganten Topslice über den Gegner hinweg. Am Ende gab es leider ein 9:11 Niederlage.

Zum zweite Doppel traten die frischen Kräfte Alf Barth und Xaver Haug an. Während im ersten Satz alles wie Butter im Hochsommer lief, brachen sie im zweiten Satz völlig ein. Xaver Haug hatte den Match-Tiebreak eigentlich schon abgeschrieben als es 2:8 stand, aber in einer wahnwitzigen Wendung des Schicksals holten sie Punkt für Punkt auf und konnten das Match mit 11:9 abschließen!

 Der Sieg war in trockenen Tüchern und das anschließende Anstoßen im Clubhaus hatte etwas von einem königlichen Bankett. Ein Tennistag voller Höhen, Tiefen und einem Happy End für unsere Glemser! 


Ein nervenzerberstender Heimspielauftakt

Heimspiele sind immer etwas besonderes. Das weiß man. Denn die Unterstützung der Zuschauer kann noch das letzte Quäntchen herausdrücken, wenn es knapp wird.

Und das war es bei unserem Spiel gegen Oberensingen, die mit fast den gleichen Trikots wie wir aufliefen, was zu mancher Jubelverwirrung bei den Zuschauern führte.

Zunächst spielte Jochen Harter an Position 2 gegen einen halb so alten Athleten. Leider war das ein "Desaster in allen Belangen" (O-Ton Jochen) - 1:6 und 0:6.

Oli Klose an Position 3 hielt sich im ersten Satz immer vorne. Doch die menschliche Ballwand gegenüber zwang ihn, den Tiebreak dann zu verlieren. Im zweiten Satz exakt das gleiche Bild, sodass Oli zum Schluss dem Druck des Gegners nicht mehr gewachsen war - 4:6, 2:0.

In solchen Fällen muss dann halt Tim Sailer ran. Trotz leichten Anfangsschwierigkeiten holte er dann auch mit druckvollem Topspin das Match souverän nach Hause - 6:3 - 6:1.

Inspiriert von Tim erspielte sich Alf Barth locker leicht den ersten Satz, zeigte dann jedoch unerklärliche Konditionsschwächen und rettete sich gerade so ins Ziel - 6:1, 6:4.

Damit stand es dann 2:2 nach den Einzeln. Für die Doppel musste jetzt taktisch aufgestellt werden - allerdings tat das nur Oberensingen.

Jochen und Tim formierten sich für ein Power-Doppel und mussten hoch gewinnen. Selten war man als Pressewart stolzer auf die Teamkollegen - in höchster Konzentration und fast ohne Fehler holten sie sich gemäß Matchplan den Sieg - 6:0, 6:0! Die Zuschauer flippten aus. Doppel 2 bildeten wie schon die Woche zuvor Tobias Kümmerle und Xaver Haug. Trotz durchaus ähnlicher Spielstärke des Gegnerdoppels konnten sie ihre Konzentrationszone leider nicht erreichen, holten aber 2 im Gesamtkontext wichtige Spiele - 1:6, 1:6. Die Zuschauer litten mit!

3:3 also. Rechnen ist zwar nicht unsere Stärke, aber auch nach wiederholter Prüfung durch den Gegner kam am Ende ein 49:46 nach Spielen für Glems heraus! Erster Heimspielsieg des Jahres, juchuu!

Vielen Dank an die fairen und geselligen Oberensinger, an Ivan für das wunderbare After-Game-Essen und vor allem an unsere Zuschauer - ihr habt uns dieses mal getragen!

Zwischen Oberensingen und Glems hat es gut harmoniert - sogar farblich!


2 Debuts zum Mannschaftsauftakt in Reutlingen!

Die Mannschaftssaison hat begonnen! Nachdem letztes Jahr unsere Initiative "Mannschaftsleistung" nach hinten raus gescheitert ist, haben wir dieses Jahr kreativ die Initiative "Mannschaftleistung 2" ausgerufen.

Beim FC Reutlingen wollten wir auftrumpfen und holten uns Verstärkung aus dem Nachwuchs - Jonas Schmauder und Yannick Schmauder traten an.

Die Einzel begannen. Tim Sailer schritt mit breiter Brust an Position 1 auf den Platz. Er schaute nach links und spielte nach rechts, zog durch und schritt verdient mit 0:6, 1:6 wieder mit immer noch breiterer Brust vom Platz. Der ehemalige Aktiv-Spieler Yannick Schmauder schlug zwar dieses Jahr zum ersten mal überhaupt auf den Ball, konnte aber an Position 2 schnell zu seiner gewohnten Form finden und ließ überhaupt nichts anbrennen - 1:6, 2:6. Einfach stark!

Unser 2. Debutant Jonas Schmauder schickte sich an Pos. 3 an, genauso durchzustarten. Nach einer schnellen und souveränen Führung schien er jedoch selbst perplex von seiner eigenen Leistung zu sein und dachte dann zu viel nach. Mit den gegnerischen Zuschauern im Rücken musste er den ersten Satz knapp abgeben und konnte auch im zweiten Satz das Momentum nicht wieder umdrehen - 7:5, 6:3. Toller lehrreicher Einstieg und eine zukünftige Säule unserer Mannschaft.

Alf Barth an Pos. 4 tat sich zunächst sehr schwer, wendete dann aber postwendend einen ausgefuchsten Trick an - er stellte seinen Aufschlag von hart und schnell auf langsam und extrem schnittig um. Und schwupps holte er den Sieg entspannt nach Glems - 4:6, 0:6.

1:3 für Glems nach Einzeln. Auf in die Doppel! Alf und Tim, das Dreamteam von morgen, konnten sich im Doppel 1 souverän ins Spiel buddeln und schlossen konsequent das Match siegreich ab - 2:6, 1:6.

Fürs Doppel 2 paarten sich wieder einmal Xaver Haug und Tobias Kümmerle und konnten ihre PS mal richtig auf die Straße bringen. Ein spannendes und umkämpftes Spiel entfaltete sich. Doch Xavers Schnibbeleien und Tobis wuchtige Rückhände verwirrten die Gegner dermaßen, dass auch hier Glems siegreich vom Platz schweben konnte.

Ein fulminantes 1:5 für Glems und ein ganz ganz toller Auftakt unserer Mannschaft! Riesiges Dankeschön an unsere neuen Jungs – wir bauen auf euch!

Danke auch an unsere sympathischen Gastgeber aus Reutlingen.

Jonas beim stoischen Aufschlag

Tobi und Xaver - sichtlich glücklich nach dem gewonnenen Match!


Los-Pech beim Tiebreak-Turnier

Wieder einmal trat eine ganze Glemser Bataillon an, um nervenaufreibende Tiebreaks zu gewinnen.

Zunächst traten die Männer-Doppel an. Alf Barth schnappte sich Tim Sailer, der sein Tiebreak Comeback feiern durfte. Oli Klose musste verletzungsbedingt den Partner wechseln und hatte Hans Georg akquiriert. Xaver Haug kompensierte den urlaubsbedingten Ausfall von Tobi Kümmerle mit Olaf.

Die Gruppenphase verlief famos: Aus teils unerfindlichen Gründen konnten sich alle Mannschaften mit Glemser Beteiligung in die Hauptrunde verirren. Im Viertelfinale musste sich Xaver dann den Tims wuchtigen Schlägen und den Alfs agilen Verrenkungen knapp geschlagen geben. Oli hingegen ging aus Erfurcht dem Halbfinale gegen Alf und Tim aus dem Weg, indem er knapp das Viertelfinale verlor. So mussten sich Alf und Tim alleine dem Halbfinale stellen - mit unglaublicher Souveränität umspielten sie die Gegner und standen verdient im Finale. Auch hier ließen sie kaum etwas anbrennen und spielten konzentriert auf. Schwuppdiwupp war der Finalsieg da!

Ohne Pause und mit schwindendem Blutzuckerspiegel ging es dann in die Mixed-Runde. Tim Sailer spielte endlich wieder einmal mit seiner Nici, Oli war mit Rebecca mittlerweile auch ein eingespieltes Team, Xaver betrat den Platz mit Antje und Alf schnappte sich Kathi. Leider traf uns schon zu Beginn das Lospech: Alle außer Tim waren in einer 6er Gruppe - die Glemser mussten sich also gegenseitig raushauen :(.

Während Tim und Nici ihre Gruppe dominierten und verdient Gruppenerste wurden, lieferten sich Xaver, Alf und Oli Krimis vom feinsten. Wolkenkratzerhohe Lobs, verspringende Stopbälle, physikalisch unglaubwürdige Winkel und sogar der ein oder andere gute Aufschlag waren zu sehen. Durch die Konstellation schaffte es leider nur Oli in die Hauptrunde...und musste natürlich direkt im Viertelfinale gegen Tim ran. Da merkte man die größere Spielpraxis in der starken 6er Gruppe: Oli und Rebecca setzten sich gegen Tim und Nici durch! Alle Glemser Hoffnungen lagen auf Olis Schultern. Und diese waren sehr breit...harmonisch und konstant machten Rebecca und er das Halbfinale klar! Und auch hier war noch nicht Schluss! Trumphierend konnte Oli den begehrten Titel nach Glems (und Kappis) holen!

Tolles Turnier in Wendlingen!


2018

30 Jahre Tennisabteilung!

Das muss gefeiert werden!

Und das haben wir auch getan! Ende August wurden alle Mitglieder der Tennisabteilung zu einem Feste epischen Ausmaßes eingeladen. Im Sportheim Braike haben wir das 30-jährige Bestehen der Tennisabteilung zelebriert. Gefühlt unzählige Gänge wurden mit gefühlt unzähligen Zwischenschnäpsen mitigiert, um am Ende die während der ganzen Saison verbrauchten Kalorien wieder hereinzuholen. Es wurde gewitzelt, geschlemmert, getrunken, gequatscht und in fortgeschrittener Stunde sogar ein neuer AK eSports gegründet. Aber nicht nur an die Zukunft wurde gedacht, auch an die Gründungszeiten haben wir uns erinnert. Wir haben die tollen 30 Jahre Revue passieren lassen, die wir am Tennisplatz mit Freunden gesellig verbringen durften und freuen uns auf die nächsten 30 Jahre! Vielen Dank auch an das Sportheim Braike, das wieder einmal erstklassig und üppig bewirtete! Und vielen Dank an alle Mitglieder der Tennisabteilung und im Voraus an alle, die es noch werden wollen!


2013

Jubiläum - 25 Jahre Tennisabteilung


2008

20 Jahre Tennisabteilung


1998 - Zehn Jahre Tennisabteilung


1989 - Baubeginn und Einweihung


1988 - Spatenstich


Der Anfang